Es ist alles bereit. Schon vor zehn Jahren hat Joe Völter, 52, das Dach seines hübschen Altbaus in der Berliner Lottumstraße abreißen und mit neuer Statik wiederaufbauen lassen. Das Dachgeschoss könnte jetzt problemlos als Wohnraum genutzt werden, sagt er. Warm- und Kaltwasserleitungen seien ebenfalls bereits verlegt, Wände, Decken und Böden isoliert.

Mehr als hundert Quadratmeter neuen Wohnraum wollte Völter schaffen, zu bezahlbarem Quadratmeterpreis. Daraus wird allerdings nichts. Völter hat den Kampf mit den Behörden vorerst aufgegeben. "Ich fühle mich verarscht", sagt er. 

Annette Beccard fühlt sich ebenfalls "von der Gesellschaft mit Füßen getreten". Sie hat 2002 zwei in weiten Teilen denkmalgeschützte Altbauten in Berlin-Mitte von ihrem Vater und dessen Cousinen und Cousins übernommen. Gemeinsam mit ihrem Mann habe sie seitdem Unmengen an Energie, Zeit und Geld aufgewendet, erzählt die 58-Jährige, "ich bin jahrzehntelang in Vorleistung gegangen, um im Alter die Früchte zu ernten und

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