Der Belgrader Wald im Norden von Istanbul ähnelt einem Labyrinth: Er ist so groß wie 7700 Fußballfelder, dicht bewachsen mit Fichten, Tannen, Eichen. Ende Oktober durchforsten türkische Polizisten jeden Meter des Geländes, jagen Spürhunde durch das Unterholz.

Die türkischen Behörden hoffen, in diesem Wald Antwort auf die Frage zu finden, die die Weltöffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt seit Wochen in Bann hält: Was genau geschah mit Jamal Khashoggi? Der Journalist aus Saudi-Arabien hatte am 2. Oktober das saudi-arabische Konsulat in Istanbul besucht, um Dokumente für seine Hochzeit abzuholen. Seitdem ist Khashoggi spurlos verschwunden.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 55/2018.
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