Als erster Schritt, sagt Simon Warburton, müsse der Name den Weg zurückfinden ins Vereinigte Königreich. Denn dieser klingt durchaus majestätisch und soll nun "langsam zurück ins Bewusstsein sickern".

Warburton leitet die Produktentwicklung im englischen Technologiezentrum von Royal Enfield. Es liegt in Bruntingthorpe in den englischen Midlands, wo einst eine markenreiche Motorradindustrie zu Hause war. Die meisten der Firmen sind tot. Und Royal Enfield war lange weg. In den Fünfzigerjahren zog ein Teil der Fertigung nach Indien, 1971 endete die Produktion in England. Doch nun steht die Traditionsmarke vor einem Comeback.

Als Legende im Exil überstand der Hersteller das europäische Markensterben, den Siegeszug der japanischen Motorradindustrie und auch die aktuelle Marktflaute: Das Motorrad ist im Westen zum Luxusspielzeug alter Herren geworden – für junge Menschen unattraktiv und vor allem viel zu teuer.

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