Die erste Sommerwiese, an die ich mich erinnere, war so hoch, dass ich mich darin verstecken konnte. Gräser und Blumen reichten mir bis über die Taille, manche bis an die Ohren. Ich war fünf Jahre alt. Wenn ich mich hinhockte, wurde ich unsichtbar. Es duftete, es zirpte und summte. Golden gesprenkelt, rot getupft, hier und da ein blauer Punkt – es war eine Welt für sich. 

Im Dokumentarfilm "Die Wiese – ein Paradies nebenan" kann man diese Welt gerade im Kino bestaunen. In meiner realen Umgebung aber sind solche wilden Wiesen selten geworden. Das ist nicht nur für Kinder ein Verlust, sondern auch für Tiere wie Wildbienen, Schmetterlinge, Hummeln – alles unverzichtbare Geschöpfe, um den Kreislauf der Natur aufrechtzuerhalten. 

Der Rückgang des Insektenbestands alarmiert Naturschützer weltweit. Aber man kann etwas dagegen tun, auch als Einzelner. Im Großen, wie die bayerischen Bürger, die sich mit einem Volksbegehren zur Artenvielfalt durchsetzten. 

Oder im Kleinen, indem man dafür sorgt, dass

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