Es gibt viele Gründe, warum Thomas Sobotzik, Sportvorstand des Chemnitzer FC, nach dem letzten Heimspiel der Saison hätte triumphieren können, unten auf dem Rasen, inmitten seiner Spieler.

Es war ein 7:0 gegen Bischofswerda, Sobotziks Mannschaft beendete die Saison als Meister der Regionalliga Nordost. Das allein wäre schon ein guter Grund zum Feiern gewesen, aber darüber hinaus war es Sobotzik gelungen, die Meisterschaft als Sportchef eines insolventen Vereins möglich zu machen; eines Vereins, der erst im Mai des vergangenen Jahres von der dritten Liga in die Regionalliga abgestiegen war, den danach fast alle Spieler verlassen hatten.

Sobotzik arbeitete also nicht nur für einen Verein, der tief im Insolvenzverfahren steckte, er musste auch den Spielerkader von Grund auf neu aufbauen, musste Talente aufspüren, die fähig waren, so mitreißend und erfolgreich zu spielen, dass 50.000 Euro für eine Loge im Chemnitzer Stadion nicht als lächerliche Forderung erschienen, sondern als vernünftige Investition.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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