Herausgeber Sulzberger: "Unser Bekenntnis zur 'Times' bleibt und stand nie infrage"
CELESTE SLOMAN / DER SPIEGEL
Herausgeber Sulzberger: "Unser Bekenntnis zur 'Times' bleibt und stand nie infrage"

"New York Times"-Verleger Sulzberger

"Für guten Journalismus gibt es keine Abkürzung"

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Arthur Gregg Sulzberger, seit einem Jahr Verleger der "New York Times", spricht über den öffentlichen Streit mit Donald Trump und die Frage, wie viel Wandel eine 167 Jahre alte Zeitung ertragen kann. Von Isabell Hülsen und Marc Pitzke, New York

SPIEGEL: Herr Sulzberger, seit gut einem Jahr sind Sie Verleger der "New York Times". Wie groß ist die Last auf Ihren Schultern?

Sulzberger: Es ist eine schwierige Zeit für Medien. Auf der ganzen Welt werden Journalisten und der Journalismus von politischen Kräften angegriffen. Das Vertrauen in unsere Arbeit schwindet, Geschäftsmodelle verändern sich. Wer sich für Journalismus interessiert, muss das sehr ernst nehmen. Aber ich spüre keine große Last auf mir persönlich.

SPIEGEL: Die "New York Times" ist 167 Jahre alt. Mit Ihnen steht die fünfte Generation der Familie Sulzberger an der Spitze. Und Sie haben keine Sorge, es zu vermasseln?

Sulzberger: Der Druck ist nicht auf eine Person allein gerichtet. Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie unsere Zukunft aussieht, und ein Team, das zusammen anpackt.

SPIEGEL: Haben die ständigen Angriffe von US-Präsident Donald Trump die Redaktion zusammengeschweißt?

Sulzberger: Was uns zusammenschweißt, ist die wachsende Sorge, dass unsere Idee von Qualitätsjournalismus

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 6/2019.
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