Er ist wieder da. Offenkundig besser gelaunt denn je und noch immer ausgestattet mit diesem XXL-Lachen, das ihn stets wirken lässt wie seine eigene Karikatur. Nigel Farage, ehemaliger Parteichef von Ukip und mit seinen ausländerfeindlichen Botschaften einer der maßgeblichen Wegbereiter des Brexit, tourt in diesen Tagen vor der EU-Wahl durchs Vereinigte Königreich. Die Hallen, in denen er Station macht, werden immer voller. Mit seiner Brexitpartei, die er vor fünf Wochen übernommen hat, liegt er in Umfragen längst uneinholbar vorn. Vieles spricht dafür, dass er die regierenden Konservativen am 23. Mai wegfegen wird. Aber das, sagt Farage am Rande einer Kundgebung in Lincoln, wird erst der Anfang sein.

SPIEGEL: Mr. Farage, verfolgt die Brexitpartei eigentlich mehr als nur einen Zweck?

Farage: Oh ja. In meinem früheren Leben als Ukip-Chef ging es darum, ein EU-Referendum zu erzwingen und zu gewinnen. Und nun stehen wir hier, drei Jahre später, ohne Brexit und ohne jede Aussicht auf den Brexit. Die Brexitpartei ist dafür gegründet worden, die EU-Wahlen als ersten Schritt zu nutzen, um das politische System im Vereinigten Königreich komplett zu verändern. Jetzt geht es darum, das gesamte politische Establishment herauszufordern.

SPIEGEL: Von welchen Veränderungen reden Sie?

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