Neulich hatte das Fischstäbchen Geburtstag. Weil der panierte Seelachsquader seit 60 Jahren in Deutschland produziert wird, lud Iglo in ein ehemaliges Fabrikgebäude in Hamburg. Gereicht wurden Fischstäbchen auf Rhabarber, ein Shanty-Chor schmetterte das Käpt'n-Iglo-Lied. Der Käpt'n selbst scharwenzelte um ein Dutzend junge, perfekt gestylte Bloggerinnen und Influencerinnen herum. Tradition trifft Zeitgeist.

Iglo geht es wieder besser. Dem Käpt'n auch. Vor ein paar Jahren war er als Werbefigur ausgemustert worden. Der Finanzinvestor Permira hatte Iglo übernommen und wollte alles anders machen. Die Manager setzten auf Mikrowellenprodukte – und scheiterten. Der Absatz von Fischstäbchen schrumpfte, die Geschäfte liefen nicht gut. 2015 wurde Iglo vom Tiefkühlkonzern Nomad gekauft. Seither geht es bergauf.

Iglo hat sich aufs Kerngeschäft konzentriert – Fisch, Spinat, Gemüse; die Firma hat den Salzgehalt reduziert, neue Rezepte ausprobiert und Käpt'n Iglo zurückgeholt. Der sieht auch etwas frischer

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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