Scheeren, Jahrgang 1971, stammt aus Deutschland, hat sich aber vor allem mit Großbauten in Asien einen Namen gemacht. Noch für das Büro des Niederländers Rem Koolhaas realisierte er 2012 eines der markantesten Bauwerke der Gegenwart: das Hauptquartier des chinesischen Staatsfernsehens CCTV, 234 Meter hoch und in der Form einer komplex verwinkelten Endlosschleife. An diesem viel diskutierten Entwurf war er maßgeblich beteiligt. 2010 eröffnete er ein eigenes Büro in Peking. In China, Singapur, aber auch außerhalb Asiens gehört er zu den gefragten Leuten seiner Branche.

SPIEGEL: Herr Scheeren, ein Architekt, so stellt man es sich vor, hält sich gern in Bauwerken auf. Sie scheinen die meiste Zeit in Flugzeugen zu verbringen ...

Scheeren: ... und bisher gestalten Architekten leider keine Flugzeuge.

SPIEGEL: Sollten sie?

Scheeren: Ja, weil man mehr und mehr tatsächlich auch darin lebt. Architekten entwerfen oft genug Flughäfen, sie könnten auch den nächsten Schritt gehen. Der Übergang des Raums zwischen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 40/2018.
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