SPIEGEL: Herr Zeidler, Ihr Opa wurde 1972 Olympiasieger im Vierer, die Tante gewann 1988 Gold im DDR-Achter, Ihr Onkel wurde 1990 Weltmeister im Deutschland-Achter, und Ihr Vater erreichte bei der WM 1994 Platz vier im Zweier. Wieso gingen Sie bis vor drei Jahren lieber schwimmen?

Zeidler: Als Kind probierte ich einige Sportarten aus. Ich ging zur Leichtathletik und zum Basketball, blieb aber beim Schwimmen hängen. Da ich zur deutschen Spitze zählte, gab es keinen Grund, die Disziplin zu wechseln.

SPIEGEL: Bis sich Ihre Trainingsgruppe in München auflöste.

Zeidler: Viele gute Schwimmer haben nach den Spielen in Rio aufgehört, im Training fehlte mir die Herausforderung, und so ging ich mit meinem Vater zum Rudern. Mit einer Größe von 2,03 Metern und einem Gewicht von 105 Kilogramm bringe ich gute Voraussetzungen mit.

SPIEGEL: Die Sie am vergangenen Sonntag in sehr kurzer Zeit zum Europameistertitel im Einer führten.

Zeidler: Mein Schlussspurt über die letzten 300 Meter war in Luzern entscheidend.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 24/2019.
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