Christian Ekström hat nichts gegen Olympische Winterspiele, zumindest solange sie nicht in seiner Heimat Schweden stattfinden. "Für die Gastgeberländer sind Olympische Spiele in den allermeisten Fällen nicht profitabel", sagt Ekström, der dem schwedischen Bund der Steuerzahler vorsteht.

Wenn das zuvor kalkulierte Budget der Organisatoren nicht ausreiche, sei die Konsequenz immer dieselbe, erklärt Ekström: "Die Rechnung muss dann die öffentliche Hand begleichen." Kostenexplosionen sind die Regel geworden im olympischen Kosmos.

Ekströms Sorge: ein schwedischer Sieg bei der Abstimmung in Lausanne. Am 24. Juni entscheidet dort das Internationale Olympische Komitee (IOC) über den Ausrichter der Winterspiele 2026. Das Konzept der Skandinavier verheißt Eishockey in der Hauptstadt Stockholm, Ski alpin in Åre, Bob und Rodeln im nahen Lettland. Es wäre eine Premiere: Zwar richtete Stockholm bereits Sommerspiele aus, doch um die Winterausgabe bewarb sich Schweden bislang sechsmal vergebens.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 25/2019.
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