Loeb, 56, leitet das astronomische Institut der Harvard-Universität. Er hat mehr als 700 theoretische Arbeiten über astrophysikalische Phänomene veröffentlicht. Sein Interesse gilt unter anderem schwarzen Löchern und der Geburt der ersten Sterne. Zuletzt forschte Loeb intensiv über die Frage nach Leben und Intelligenz jenseits der Erde – ein Thema, über das er derzeit ein Lehrbuch schreibt.

SPIEGEL: Herr Professor Loeb, haben Sie einen Lieblings-Alien?

Loeb: Um die Wahrheit zu sagen: Ich mag Science-Fiction nicht. Meist widerspricht die Handlung im Film den Gesetzen der Physik, und dann macht mir das Zugucken keinen Spaß mehr.

SPIEGEL: Wenn Sie keine Aliens mögen, warum erforschen Sie dann die Frage, ob es außerirdische Intelligenzen gibt?

Loeb: Das ist eine der ganz großen Fragen der Menschheit. Schon als Kind habe ich mich fürs Grundsätzliche interessiert. Und die grundsätzlichste aller Fragen ist doch, ob wir allein sind im Universum.

SPIEGEL: Wieso halten Sie diese Frage für so fundamental?

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 2/2019.
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