Dieser Text stammt aus der Reihe SPIEGEL+ Bestseller. Er erschien zuerst im November 2019.

SPIEGEL: Frau Zurhorst, Sie gelten als eine der bekanntesten Paarberaterinnen Deutschlands. Über Ihre eigene Ehe haben Sie einmal gesagt: Ohne Meditation wären Sie und Ihr Mann nicht mehr zusammen. In was für einer Lebensphase haben Sie mit Meditation begonnen?

Zurhorst: Vor über 20 Jahren. Da war meine Ehe am schlimmsten Punkt, und es sah danach aus, als wäre die Trennung unausweichlich. Damals habe ich durch einen Zufall auf einem Seminar eine Tänzerin kennengelernt, die zu dem Zeitpunkt ohne Obdach war. Ich lud sie zu uns nach Hause ein, und sie wohnte dann vorübergehend bei uns. Und da lagen dann überall in unserem Gästezimmer Kassetten herum, die aus Amerika stammten. Da waren Meditationen drauf. Das hat mich total geflasht. Meine äußere Welt brach damals zusammen – es sah so aus, als wäre mein Mann weg, mein Kind war klein, ich hatte keinen Job und wenig Geld. Die innere Welt war die einzige,

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