Das Ausstellungshaus, in dem einige der sensationellsten archäologischen Funde aller Zeiten präsentiert werden, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mühsam zu erreichen. Erst geht es mit dem Fernzug nach Braunschweig, dann ist der Umstieg in die Regionalbahn und in Linienbusse nötig, die durch Örtchen wie Esbeck oder Völpke zuckeln.

Doch die Anstrengungen lohnen sich: Im Steinzeitzentrum Paläon im niedersächsischen Städtchen Schöningen werden die 300.000 Jahre alten "Schöninger Speere" gezeigt, die nebenan in einem ehemaligen Braunkohletagebau gefunden wurden; sie gelten als die ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheitsgeschichte.

In den vergangenen vier Jahren kamen jeweils zwischen 40.000 und 50.000 Besucher – ein beachtlicher Zuspruch für ein Museum, das mitten auf dem Land liegt, und sicher eine Folge davon, dass das Haus auf moderne und auch für Kinder aufregende Weise in das Leben jener Urmenschen einführt, die die Speere einst geschnitzt haben. Allerdings wurden bei der Eröffnung

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 5/2019.
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