Schuld sind die Schweine: die haben sich verändert. Mitschuldig sind die Verbraucher: die wollten das so. Die Folge: Das Regelwerk aus dem Jahr 1970, das mit kleineren Änderungen, aber unverändert im Kern, bis heute haargenau festlegt, wie aus einer banalen Schweinekeule ein echter Parma werden kann, ist nicht mehr zeitgemäß. Manchen Herstellern in der norditalienischen Provinz Parma jedenfalls sind die hehren Regeln eher lästig geworden. Das Ergebnis: In der bislang so gut geordneten Schinken-Produktion geht es inzwischen so ähnlich zu wie beim Olivenöl-Panschen.

Mehrere italienische Staatsanwaltschaften ermitteln. Durchleuchtet werden inzwischen, nach italienischen Medien-Berichten, nicht nur Parma-Produzenten, sondern auch Hersteller anderer Dop-Marken, etwa der nicht minder berühmten Art San Daniele. Auch bei denen sollen demnach Ermittler über 100 Verdächtigen nachspüren.

Die Untersuchungen in Turin – auf den Spuren gefälschter Parma-Schinken – und in Pordenone – wo es um San-Daniele-Produkte

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