SPIEGEL: Frau Frett, wo arbeitet es sich besser - am Schreibtisch oder im Bett?

Frett: Natürlich am Schreibtisch. Ich kann Ihnen auch sagen, woran das liegt: Eine faule Haltung strahlt negativ ab. Ich hatte schon Mitarbeiter, die mir nach zwei, drei Tagen im Homeoffice von ihren "Lazy Days" in der Schlabberhose erzählt haben. Und von den Konsequenzen: Sie sind im Gespräch mit den Kunden völlig anders aufgetreten.

SPIEGEL: Woran liegt das?

Frett: An der Selbstwahrnehmung. Wer in der Jogginghose arbeitet, tut dies mit einer anderen Einstellung, das gilt fürs Büro wie fürs eigene Zuhause.

SPIEGEL: Liegt es daran, dass zu Hause die Kontrolle einer Führungskraft fehlt?

Frett: Natürlich, deswegen haben viele Chefs Angst, Kontrolle abzugeben. Ich kenne das Gefühl, ich war mehr als 20 Jahre lang Personalverantwortliche in großen Unternehmen. Jetzt bin ich selbst Unternehmerin und muss meinen Leuten vertrauen. Ich kann nicht alles kontrollieren.

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