Wenn es um Nord- und Südkorea geht, dann geht es schnell um die großen Fragen, um Krieg oder Frieden, Leben oder Tod. Beide Nachbarn stehen sich in Rivalität gegenüber. 

Nun aber hat in Seoul, der südkoreanischen Hauptstadt, eine Bar eröffnet, die einen ungewöhnlichen Namen trägt, Pjöngjang-Bar. "Mehr Alkohol fürs Volk" und "Steigert den Alkoholkonsum", steht neben dem Eingang. Die Bar selbst ist im Stil kommunistischer Propaganda dekoriert.

Kim Song Gon, der Betreiber der Bar, sagt, er verfolge keine politische Agenda. "Wir haben das nur gemacht, damit die Leute Spaß haben und wir ein gutes Geschäft machen." Geht das, in einem Land, das die Verbreitung nordkoreanischer Propaganda unter Strafe stellt? Und wie reagieren die Gäste?

Oh Byeong Heon, 23, ist fasziniert, als er gemeinsam mit einem Freund die Bar betritt. Vielleicht, denkt er, arbeiten hier ja Nordkoreaner. Er hat noch nie mit einem Menschen aus dem Nachbarland gesprochen. Wo auch? In Südkorea leben zwar gut 33.000 aus dem

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