Ein guter Ruf kann manchmal eine Menge Ärger bereiten. Die Max-Brauer-Schule in Hamburg-Altona, Gewinnerin des Deutschen Schulpreises, berühmt für ihre Pädagogik und ihren Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft, ist so ein Fall. Weil viele Eltern ihre Kinder dorthin schicken wollen, platzt die Grund- und Stadtteilschule aus allen Nähten.

In Zukunft sollen sechs Klassen einen Grundschuljahrgang formen. Bisher waren es drei. Die Schülerzahl wird sich mittelfristig verdoppeln. "Gleichzeitig haben die Kinder aber kaum mehr Platz", sagt Silke Stahn, Mutter von drei Kindern und Elternrätin an der Max-Brauer-Schule. "Im Gegenteil: Der Schulhof ist schon jetzt eine Katastrophe, zu klein für all die Kinder." Die Enge mache aggressiv. "Wenn es Streit gibt, kann niemand ausweichen."

Zehn Container stehen bereits auf dem Gelände, im Verwaltungsdeutsch "Mokl" genannt, "Mobiler Klassenraum". Ein mehrstöckiger Neubau soll hinzukommen, eine Turnhalle wird derzeit errichtet. "Wir erwarten eine jahrelange

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 13/2019.
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