Ein Ass und eine Drei. Ein Blatt, mit dem man im Poker kaum gewinnen kann. Vor allem sollte man bei diesen Karten nicht bluffen. Nicht, wenn man sich bei der Weltmeisterschaft in Las Vegas mit den Besten misst.

Ismael Bojang, 30, hatte die Karten in diesen Tagen, er erzählt von ihnen, als wären sie alte Freunde. Und dass er mit ihnen doch bluffte. Er erhöhte den Einsatz. Drei andere Spieler gingen mit. Bojang legte weiter nach, immer wissend, dass er nichts in der Hand hatte. Der Rest stieg aus. Der Hamburger gewann in diesem Spiel mit List und Pokerface 1,5 Millionen Chips.

Poker ist kein klassisches Glücksspiel, sondern ein Denksport, vergleichbar mit Schach. Eine kleine Gruppe von Könnern gewinnt dank mathematischer Formeln und Psychologie auf lange Sicht immer mehr, als sie verliert. Der Rest bezahlt – im Pokerjargon heißen die schwachen Spieler "Fische".

Bei der 50. World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas träumen auch viele Deutsche vom großen Geld. Vor acht Jahren gewann hier der Rheinländer

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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