Ende Januar gab Uwe Hück noch einmal den Vorkämpfer der Fließbandarbeiter. In der Stuttgarter Firmenzentrale zog sich der Porsche-Betriebsratschef eine neongelbe Warnweste über – und rief zum Protest auf: gegen die Bundesregierung, gegen strengere CO2-Ziele. Die Spitzenpolitiker, sagte Hück dem SPIEGEL, sollten endlich mal "ihre Anzüge ablegen, Overalls anziehen und zu uns ins Werk kommen, dann wären sie endlich mal wieder richtig geerdet." 

Vier Monate später droht Hück selbst zum Symbol für Abgehobenheit zu werden. Anfang der Woche startete die Staatsanwaltschaft Stuttgart eine Großrazzia. Sie durchsuchte unter anderem die Porsche-Zentrale in Stuttgart-Zuffenhausen und Hücks Privatwohnung in Pforzheim. 

Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass Porsche seinem langjährigen Betriebsratschef unangemessen hohe Gehälter bezahlt hat, in guten Jahren einen mittleren sechsstelligen Betrag. Auch die Tatsache, dass Hück einen eigenen Fahrer in Anspruch genommen hat, spielt bei den Ermittlungen

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