Von Maik Baumgärtner, Felix Bohr, Roman Höfner, Roman Lehberger, Timo Lehmann, Wolf Wiedmann-Schmidt

Auf den ersten Blick wirkt die "Überlebensgruppe" harmlos. Ein bisschen schräg vielleicht – denn wer legt schon Packlisten an für einen "Fluchtrucksack", der allzeit bereitsteht, falls Deutschland den Bach runtergeht?

"4 Hühneraugenpolster" empfiehlt der Autor der sechsseitigen Survival-Liste, und zwar "selbstklebend". Dazu Bratkartoffeln und Katenspeck sowie "48 Teebeutel", vakuumverpackt. Außerdem, sicher ist sicher, ein Paar "Combat-Handschuhe Defender Blei" und einen Elektroschocker samt Taschenlampe. Wichtig auch: fünf Kondome, "als wasserfester Überzug über Wundverbände", sowie ein Flachmann mit 60-prozentigem Schnaps – als "Desinfektionsmittel und Stimulans für trübe Stunden".

Doch das Internetforum, in dem die skurrile Notfallpackliste auftaucht, ist bei näherer Betrachtung alles andere als harmlos. Die Mitglieder der "Überlebensgruppe" wappnen sich nicht nur für Naturkatastrophen oder

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 47/2019.
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