Über Frank Ahearn gibt es viele Geschichten: Er habe für das FBI gearbeitet - stimmt nicht, sagt er. Er war angeblich derjenige, der Monica Lewinsky aufspürte, nachdem ihre Affäre mit Bill Clinton aufgeflogen war - stimmt, sagt er. Seit mehr als 30 Jahren sucht der US-Amerikaner für verschiedene Auftraggeber Menschen. Mittlerweile macht er auch das Gegenteil und hilft Leuten zu verschwinden.   

Frank Ahearn, Jahrgang 1962, bezeichnet sich selbst als privaten Zielfahnder und Datenschutzexperten. Er begann seine Karriere mit Anfang zwanzig bei einer Detektei. Gemeinsam mit Eileen Horan schrieb er "Spurlos verschwinden: Wie Menschen im digitalen Zeitalter abtauchen - Geheimnisse eines Zielfahnders". Ahearn wurde in New York geboren. Aktuell lebt er in Madrid.

SPIEGEL: Herr Ahearn, warum wollen Menschen untertauchen?

Ahearn: Normalerweise aus einem von drei Gründen: Der erste ist Gewalt. Sei es ein Stalker, ein gefährlicher Geschäftspartner, ein Ex-Mann oder eine Ex-Frau. Der nächste ist

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