Mehmet W.* ist noch immer fassungslos. Seit vielen Jahren arbeitet er bei BMW. "Ich fühle mich hier zuhause. Meine Kinder wurden auf Deutsch erzogen", sagt der Türke. Doch im Moment ist er nicht gut auf seinen Arbeitgeber zu sprechen.

Mit fünf Kollegen hat er sich an einem kühlen Tag im März in einem Dönerlokal im Münchner Olympiadorf getroffen. Gemeinsam ist ihnen ihr Migrationshintergrund, und dass sie sich in Bayern heimisch fühlen. Eigentlich.

Das halbe Dutzend Männer arbeitet im Garchinger Ableger des Autobauers vor den Toren der Landeshauptstadt - und sie fühlen sich diskriminiert. Sie berichten übereinstimmend, dass den Mitarbeitern des dortigen Fahrzeugaufbereitungszentrums untersagt worden sei, in ihrer jeweiligen Muttersprache zu sprechen - und das auch in den Betriebspausen. Rund 100 Menschen arbeiten dort. Am Rosenmontag und am Faschingsdienstag hätten die Vorarbeiter das Verbot den Arbeitern mitgeteilt, die die Nachricht zunächst ungläubig aufgenommen hätten.

Menschen,

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!