Dieses Interview gehört zur Reihe "Bestseller von SPIEGEL+", er ist zuerst erschienen am 15. Juli 2019.


SPIEGEL: Herr Etzioni, die Vereinigten Staaten wollen alles daransetzen, schon in wenigen Jahren wieder Astronauten auf dem Mond landen zu lassen – "koste es, was es wolle", wie Vizepräsident Mike Pence verkündet hat. Was halten Sie von den Plänen?

Etzioni: Die Formulierung sagt doch schon alles. Sie wird gern verwendet, wenn ein Krieg bevorsteht. Aber im Ernst: Seit der ersten Mondlandung hat sich die Computertechnik so weit entwickelt, dass wir für die Erkundung des Alls keine Menschen mehr an Bord von Raumschiffen brauchen. Roboter, Sonden und Satelliten sind die besseren Astronauten. Es geht also um reine Propaganda. Früher hat diese Weltraumrhetorik vielleicht funktioniert, heute wirkt das nur noch peinlich. 

SPIEGEL: Sie waren einer der prominentesten Gegner des "Apollo"-Programms. Was haben Sie am 20. Juli 1969 gemacht, als die Mondlandung im Fernsehen übertragen wurde?

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