Die Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, gehörte am Dienstag zu jenen Politikern, die sich reaktionsschnell zum Rücktritt Reinhard Grindels vom Amt des Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes äußerten.

Die frühere Mittelfeldspielerin der TuSpo Jeinsen schlug die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid als künftige Verbandschefin vor. Baerbock, 38, hatte zwar nicht mit Neid darüber gesprochen, ob sie an dem Job überhaupt interessiert sei, was offenbar nicht der Fall ist. Diese Frage "stellt sich für Silvia Neid nicht", lässt die Fußballlehrerin dem SPIEGEL mitteilen. Aber egal. Es ging Baerbock wohl ohnehin nur darum, ein Statement rauszuhauen.

Fußball ist groß und bedeutend, er bietet ein tolles Umfeld, um sich zu profilieren, mit einem Tweet, mit einer Meinung, mit irgendwas. Das ist eines der großen Probleme dieses Sports. Jeder kann mitreden. Wer geschickt agiert, kann sogar mitregieren.

Reinhard Grindel, 57, zum Beispiel schaffte es, wie man heute weiß, ohne besondere Fähigkeiten

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 15/2019.
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