Dieser Text gehört zu den meistgelesenen Beiträgen 2019.

SPIEGEL: Frau Pätzold, wann haben Sie zuletzt etwas Positives über den deutschen Wohnungsmarkt gehört?

Pätzold: Der Grundtenor ist düster und geradezu katastrophisch, vor allem wenn es um die großen Städte und Ballungsräume geht. Aber es gibt auch Hoffnungsgeschichten, von jungen Genossenschaften zum Beispiel, die vergleichsweise günstigen Wohnraum entwickeln und bauen.

SPIEGEL: Sind das nicht bloß punktuelle Einzelinitiativen?

Pätzold: Ja, aber nur so kann es funktionieren. Wohnungspolitik lässt sich nicht in einem Durchmarsch ändern. Sie ruht auf ganz vielen Schultern, und deshalb werden auch einzelne Akteure immer an kleineren Stellschrauben drehen müssen.

SPIEGEL: Eine größere Stellschraube könnte die Eigenheimquote sein: Zu wenige Menschen in Deutschland besitzen ein Haus oder eine Wohnung, heißt es regelmäßig.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Wissen-Ausgabe 1/2019.
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