Schlafstörungen 

Birgit Harmstorf, 52, selbstständig, Wedel: 

"16 Jahre lang war ich in einer Reederei für Hunderte von Seeleuten zuständig, organisierte 400 Crew-Wechsel pro Jahr, hatte 24-Stunden-Bereitschaft, auch am Wochenende. Und es wurde immer mehr Arbeit. Aber ich mochte meinen Job und machte ihn gut. Dann bekam ich Schlafstörungen. Anfangs dauerte es, bis ich einschlief. Dann wachte ich mitten in der Nacht wieder auf. Fünf Jahre lang, von 2007 bis 2011, habe ich kaum eine Nacht mehr als zwei Stunden am Stück geschlafen. Ich rannte von Arzt zu Arzt, ließ meinen Hormonspiegel bestimmen, nahm Schüssler-Salze und war beim Schlafmediziner. Er fand nichts Auffälliges. Erst als klar war, dass mein Körper gesund ist, dämmerte mir, dass mich der Bürostress wachhielt. 

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL Wissen-Ausgabe 4/2018.
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