Ruprecht Polenz muss einiges nachholen. Auf seinem iPad sind mehrere Folgen von "Game of Thrones" gespeichert, die er sich auf der Fahrt nach Münster anschauen will. Er ist noch am Anfang der Serie. Als er vor wenigen Wochen etwas über die achte und letzte Staffel in der Zeitung las, beschloss er, sich die Sache anzusehen.

Polenz ist spät dran, wieder einmal. Auch in die sozialen Netzwerke ist er mit ziemlicher Zeitverzögerung eingestiegen. Auf Facebook ist er zwar schon seit längerer Zeit aktiv, doch bei Twitter gibt er erst seit März dieses Jahres Gas. Manchmal setzt er mehr als 30 Tweets am Tag ab. Seither steigt die Zahl der Nutzer, die ihm folgen, kontinuierlich. Mittlerweile hat er 17 000 Follower, mehr als Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus.

Polenz ist auf Zack. Als am Dienstag bekannt wurde, dass Ursula von der Leyen Chefin der EU-Kommission werden soll, würdigte er sie fast zeitgleich auf Twitter: "Ein guter Vorschlag". So kam er seinen Parteifreunden mal wieder zuvor. Generalsekretär

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 28/2019.
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