Eine Autostunde südwestlich von Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, liegt der Palast von Berengo. Man sieht ihm nicht an, dass hier einmal ein Kaiser residierte: Bokassa I., ein Herrscher mit Sinn für Prunk und Gewalt. Seit seinem Sturz 1979 verfällt der Gebäudekomplex.

Ende Juli stehen drei russische Journalisten vor Bokassas Residenz. Sie sind am Vortag in Bangui eingetroffen, um einen Dokumentarfilm zu drehen. "Russische Söldner" soll er heißen, der Milliardär und Kremlgegner Michail Chodorkowski finanziert das Projekt. Der Palast von Berengo spielt darin eine wichtige Rolle.

Ausgerechnet in Bokassas Residenz sind seit diesem Jahr russische Uniformierte untergebracht. Sie sollen einer geheimnisvollen Söldnertruppe namens "Wagner" angehören, die schon in der Ukraine und in Syrien gekämpft hat und deren Spuren bis in den Kreml führen.

Die drei Journalisten würden gern mehr erfahren. Aber die Residenz ist abgezäunt, sie werden nicht eingelassen. Zwei Tage nach dem Besuch

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 39/2018.
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