Zwischen Athen und Moskau herrscht offener Streit. Griechenlands Regierung wirft dem Kreml vor, sich in innere Angelegenheiten des Landes einzumischen, sie hat deshalb im Sommer russische Diplomaten ausgewiesen. Seit Kurzem verwehrt Griechenland auch Amtsträgern der russisch-orthodoxen Kirche die Einreise. Anfang September traf das Einreiseverbot den Metropoliten von Sankt Petersburg.

Das Zerwürfnis wiegt schwer: Lange galt die Regierung von Alexis Tsipras als die moskaufreundlichste der EU. Der gemeinsame orthodoxe Glaube gilt als Band, das Griechen und Russen eint. Nun aber wirft Athen Moskau vor, einen harmlos klingenden Verein zur verdeckten Einflussnahme zu nutzen: die „Kaiserliche Orthodoxe Palästina-Gesellschaft“ mit Sitz in Moskau und Filialen im Ausland. 

Unser Interviewpartner Sergej Stepaschin, 66, ist der Vorsitzende dieses Vereins - und in Russland ein berühmter Mann. Er war Chef der KGB-Nachfolgeorganisation FSK und 1999 unter Boris Jelzin für 89 Tage sogar Ministerpräsident

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