SPIEGEL: Vermutlich haben Menschen noch nie so lange in so großer Höhe verbracht und sind dabei noch nie so gründlich beobachtet worden wie in Ihrem Experiment. Haben Sie dabei auch etwas Nützliches herausgefunden für Menschen, die einfach nur ihren Skiurlaub in den Alpen verbringen? 

Tank: Wirklich vergleichen kann man das nicht. Auf knapp 7000 Metern schaltet der Körper in einen echten Überlebensmodus. Auf 2000 Metern hingegen sind Anpassungseffekte wie ein schnellerer Herzschlag zwar in den ersten Tagen spürbar, aber doch sehr gering. Trotzdem haben wir dieses Experiment nicht für Extrembergsteiger gemacht. Unser langfristiges Ziel ist es, herauszufinden, ob ein Sauerstoffmangel, wie er in extremen Höhen herrscht, auch positive Effekte auf den Körper haben könnte, die sich sogar für die Behandlung von Krankheiten nutzen lassen. 

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 4/2019.
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