Selbst als Günter Püschmann schon Millionen verdiente, als er Häuser und Apartments in Südfrankreich, Kanada, Brasilien und in der Schweiz hatte, bunkerte der Wuppertaler Unternehmer noch eine Sicherheitsreserve. Eine, mit der er im Notfall schnell hätte verschwinden können aus Deutschland.

1956 war der gebürtige Sachse nach Westdeutschland geflüchtet und hatte im Schwung der Wirtschaftswunderjahre ein mittelständisches Unternehmen für Industrieverpackungen aufgebaut. Nie wieder wollte er von vorn anfangen. Noch bis zum Fall der Mauer fürchtete er, dass die "Sowjetunion und die DDR planten, die Bundesrepublik einzunehmen", wie er vor einigen Jahren in einem Brief erklärte.

Also kaufte Püschmann Gold, viel Gold. Bankbelege und Aufstellungen zeigen, dass der Unternehmer in den Achtziger- und Neunzigerjahren über tausend Kilogramm an Münzen, Barren und Plättchen bei Banken in der Schweiz und Kanada deponierte, die heute allesamt zur UBS gehören.

Rund 40 Millionen Euro wäre dieser Schatz

Lade...

Gutes lesen. Mehr verstehen.

Sie haben keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

  • Jeden Tag mehr Durchblick: Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe auf SPIEGEL ONLINE zu Themen, die unsere Gesellschaft bewegen, von Reportern in aller Welt.
  • Dazu die digitale Ausgabe des wöchentlichen Magazins.
  • Einmal anmelden, überall nutzen – mobil, Web, Tablet, auf allen Ihren Geräten.
  • Flexible Laufzeit, jederzeit online kündbar
Hinweis

SPIEGEL+ kann in Ihrer App leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle App-Version oder wechseln Sie auf die mobile Website m.spiegel.de, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann in Ihrem Browser leider nicht dargestellt werden. Bitte installieren Sie die aktuelle Version Ihres Browsers oder wechseln Sie zu einem anderen aktuellen Browser, um SPIEGEL+ lesen zu können. Vielen Dank!

SPIEGEL+ kann auf Ihrem Gerät leider nicht angezeigt werden. Bitte aktualisieren Sie, wenn möglich, Ihr Betriebssystem. Vielen Dank!