Für die meisten Menschen funktioniert schlafen wie atmen, ganz von allein: Licht aus, Decke drauf, Augen zu.

Wenn Fabian Foelsch, 32, sich aufs Ohr haut, gleicht das eher einem Leistungssport. Eine Stunde vor dem Zubettgehen setzt der Jungunternehmer eine Brille auf. Die orangefarbenen Gläser sollen die blauen Lichtwellen abwehren, die Smartphone-Bildschirme durch die Gegend schießen und die die nächtliche Erholung stören. Später munitioniert sich Foelsch mit Schlafmaske und Ohropax. Dann träufelt er sich einen Tropfen Hanföl auf die Zunge, gefolgt von einem Spritzer Melatonin-Spray. All das lässt ihn besser schlafen, davon ist Foelsch überzeugt.

Die Mittelchen stammen von Foelschs Firma Braineffect. Das Unternehmen vertreibt Präparate, die beim Runterkommen helfen sollen. Melatonin gehört zu den Bestsellern des Unternehmens, in Form von Kapseln oder als Spray. Das Gehirn produziert das Hormon eigentlich, um dem Körper zu signalisieren, dass es Nacht ist. Wer zusätzlich ein Milligramm Melatonin

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 27/2019.
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