SPIEGEL: Herr Kurz, die Zeitungen sind voll von Meldungen, in den Ihnen und Ihrer Partei unredlicher Umgang mit Parteispenden und Wahlkampfkosten vorgeworfen wird. Haben Sie diese Tricksereien nötig? 

Sebastian Kurz: Wir haben bei der letzten Nationalratswahl die Wahlkampfkostengrenze überschritten, so wie übrigens andere Parteien in Österreich auch, und dieser Fehler wird uns nicht noch einmal passieren. 

SPIEGEL: Bei Wahlkampfauftritten werden Sie seit Wochen gefeiert, in allen Umfragen liegt Ihre Partei, die ÖVP, in Front - gleichzeitig aber berichten die Medien über immer neue Affären. Sind die österreichischen Wähler durch gar nichts zu erschüttern? 

Kurz: Die Medien haben die Aufgabe und das Recht, über Politik zu berichten, die anderen Parteien haben das Recht uns zu kritisieren, aber dann gibt es vor allem auch noch die Bevölkerung. Ich bin dankbar für deren Rückenwind und hoffe, dass wir am 29. September die positive Stimmung, die wir jetzt erleben, auch in Stimmen umwandeln können. 

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