Als Sigmar Gabriel noch Außenminister war, hatte er eine heimliche Leidenschaft. Er plädierte, wann immer sich die Gelegenheit bot, für direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un. Der SPD-Politiker unterstützte die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um einen Dialog mit dem Regime in Pjöngjang, aber ihm selbst blieb dieser Weg versperrt. Keine Regierungskontakte auf Ministerebene, so sah es die Sanktionspolitik der EU vor. Zu gern hätte sich Gabriel vor Ort ein Bild gemacht, aber er schaffte es in seiner kurzen Amtszeit nicht einmal in die demilitarisierte Zone auf südkoreanischer Seite.

Der Konflikt auf der Halbinsel treibt Gabriel auch heute noch um. Es gehe um eine "Null-Lösung bei den Atomwaffen und einen Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea, vielleicht sogar eines Tages die Wiedervereinigung", sagte Gabriel kürzlich in einem Interview mit den Zeitungen der Ippen-Gruppe. "Es wird viele kleine Schritte geben müssen, um einen großen am Ende zu erreichen."

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