Ein blau gestrichenes Haus im Londoner Stadtteil Richmond, ein riesiges Wohnzimmer mit einer umlaufenden Galerie, in den Regalen afrikanische Masken, Kunst aus aller Welt und Tausende Bücher: David Attenborough, 92, das ist der erste Eindruck, lebt in seinem eigenen Museum.

Als er zu seiner ersten Reise aufbrach, 1954, waren weite Teile der Erde noch unerforscht: Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dem Urwald oder wilde Tiere in einem Fernsehstudio reichten, um Menschen zu begeistern. In den folgenden Jahrzehnten reiste Attenborough für die BBC zum Südpol und nach Borneo, nach Australien und auf die Galapagosinseln, in Bergregionen und durch Wüsten.

Lange zeigte er die Natur als Wunder. Seit ein paar Jahren ist sein Ton besorgter. Beim Klimagipfel 2018 in Katowice forderte Attenborough die Staatschefs auf, endlich zu handeln, gerade gab die BBC bekannt, er arbeite an einem Dokumentarfilm über den Klimawandel ("Climate Change – The Facts"), der im Frühjahr gesendet werden soll.

Attenborough wuchs in

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 14/2019.
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