Jedes fünfte bis sechste Schulkind leidet hierzulande an Schlafstörungen. Studien zeigen: Wer zu wenig schläft, leidet eher an Übergewicht, Bluthochdruck, einem schwachen Immunsystem - und schlechten Noten in der Schule. Denn unausgeschlafene Schüler sind tendenziell unkonzentrierter, weniger leistungsfähig und weniger in der Lage, sich Dinge zu merken.

Schlafmangel, das ergab unlängst eine Untersuchung im "British Medical Journal Paediatrics Open“, beeinträchtigt die psychische Gesundheit von Heranwachsenden sogar stärker als Mobbing. 

Forscher der Frankfurt University of Applied Sciences untersuchten hingegen die körperlichen Folgen: Sie kamen zu dem Schluss, dass sich Kinder und Jugendliche, die unter der Woche nachts weniger als acht Stunden schlafen, im Schulsport, auf dem Schulhof oder auf dem Schulweg häufiger verletzen.

Die Frankfurter Wissenschaftler und auch viele andere Schlafexperten plädieren teilweise schon seit vielen Jahren dafür, die Schule später anfangen zu lassen, um Kindern

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