Mit messerscharfen Rotoren schwirren die Angreifer heran, rammen die Drohne von oben und unten. Doch die dreht eine Pirouette und entwischt. Der Schiedsrichter beendet die Runde.

Professor Klaus-Peter Neitzke legt die Fernbedienung seiner Kampfdrohne zur Seite und atmet durch. Im Brotberuf lehrt er Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Nordhausen, früher arbeitete er für den Flugzeughersteller Airbus. Vorigen Sonnabend ließ er es richtig krachen beim "Droneclash", einer Art Gladiatorenkampf zwischen ferngesteuerten Fluggeräten im niederländischen Katwijk.

Die Regeln klingen nach Boxsport: Wer die feindliche Königinnendrohne zehn Sekunden lang zu Boden zwingt, gewinnt.

Der Spaß hat einen ernsten Hintergrund. Immer öfter geraten Hobbydrohnen Flugzeugen ins Gehege. Allein in Deutschland meldeten Piloten im vorigen Jahr 158 Drohnenzwischenfälle.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 13/2019.
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