Das war mal eine Heldenverehrung nach dem Geschmack der Formel-1-Eigentümer: Überlebensgroß erschien das Bild von Lewis Hamilton auf der Videowand hinter dem Siegerpodest, wo Sebastian Vettel, der Zweite des Rennens, und Valtteri Bottas, der Dritte, bereits warteten.

Dann stieg der Brite Hamilton leibhaftig aus dem abgesenkten Boden des Podiums auf, wie ein Popstar beim Konzertbeginn. Und mit ihm sein Auto, der Mercedes-Silberpfeil.

Nach seinem Triumph beim Großen Preis von Mexiko am vergangenen Sonntag durfte Hamilton zwar noch nicht seinen sechsten Weltmeistertitel feiern - vier Punkte fehlen ihm vor den letzten drei Saisonrennen noch. Doch der Papierschnipselregen, die Nebelmaschinen, der Pomp, diese Mischung aus Super Bowl und Las-Vegas-Show, vermittelten einen Eindruck, wohin sich die Formel 1 entwickeln soll.

Seit gut drei Jahren besitzt der Unterhaltungskonzern Liberty Media die Vermarktungsrechte der Rennserie, die Amerikaner haben dafür 4,4 Milliarden Dollar ausgegeben. Zum Reich

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 45/2019.
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