Noch vor einigen Jahren war Sparen eine ziemlich einfache Sache. Man brachte sein Geld zur Bank und bekam im Gegenzug dafür Zinsen gezahlt. Es war jene Zeit, in der eine Schildkröte namens Günther Schild auf Werbeplakaten Sätze sagte wie: "Ich schätze die einfachen Dinge im Leben. Essen, schlafen, Geld verdienen." Das Testimonial warb für Schatzbriefe, die von der Finanzagentur des Bundes ausgegeben wurden - ohne Kursrisiko, mit bis zu vier oder fünf Prozent Zinsen.

Solche Renditen für eine Sparanlage ohne Risiko sind heute nicht mehr vorstellbar. Die Zentralbanken haben durch ihre Geldflut den Zins auf Erspartes quasi abgeschafft. Und er wird so schnell auch nicht wiederkommen. 

Lange galt: Wer heute verzichtet, hat morgen mehr. Das Versprechen ist heute nicht mehr viel wert: Für Tagesgeld zahlen die Banken ihren Kunden im Schnitt gerade einmal 0,15 Prozent Zins pro Jahr. Die Zinssätze liegen damit deutlich unterhalb der Inflationsrate. Auch viele Sparbuchinhaber und Festgeldanleger erleiden

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