Hönscheid, 37, geboren auf Sylt, aufgewachsen auf Fuerteventura, ist eine Tochter des Profiwindsurfers Jürgen Hönscheid. Sie ist fünfmalige Weltmeisterin im Stand-up-Paddeln (SUP). Sie war zudem zwölfmal deutsche Meisterin im Wellenreiten.

SPIEGEL: Das WM-Rennen vor Hawaii gilt als härtester SUP-Wettbewerb der Welt. Was macht es so außergewöhnlich?

Hönscheid: Die Bedingungen sind oft herausfordernd. Die 52 Kilometer ziehen sich über eines der tiefsten Gewässer der Welt. Da brechen sehr große Wellen, die Strömung ist stark, es ist meist auch extrem windig, und dann ist ja auch unter einem noch immer viel los.

SPIEGEL: Sie meinen Haie?

Hönscheid: Ja, Haie, Wale, alles, was da zu Hause ist. Ich bewege mich ja in ihrem Element. Einmal ist ein Wal so nah vor mir auf- und abgetaucht, dass wir fast zusammengestoßen wären. Ein anderes Mal ist ein vier Meter langer Tigerhai so knapp unter meinem Brett durchgeschwommen, dass ich ihn hätte berühren können.

SPIEGEL: Haben Sie Angst?

Hönscheid: Angst nicht,

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 31/2018.
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