Vor ein paar Tagen durchlebte Lars Klingbeil einen der unangenehmeren Momente seiner bisherigen Amtszeit. Der Generalsekretär der SPD musste sich und der Welt eingestehen, dass seine Karriere vorerst nicht vom Fleck kommt. Klingbeil setzte sich in sein Büro in der SPD-Zentrale, vor sich eine Kamera, hinter sich ein Bild von Willy Brandt.

Auch er habe überlegt, ob er für den Parteivorsitz kandidiere, sagte Klingbeil in seiner Videobotschaft an die Parteimitglieder. Er habe Gespräche geführt und nach einer Partnerin gesucht. Nur habe er feststellen müssen, dass es eine passende "Konstellation" nicht gebe. Und so habe er sich entschieden, nicht ins Rennen um den SPD-Chefposten einzusteigen.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 35/2019.
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