SPIEGEL: Herr Robeller, warum sollten Funkmasten aus Holz sein?

Robeller: Für 5G wird es vermutlich wesentlich mehr Sendemasten brauchen als bisher, die dann auch überall sichtbar in den Städten stehen. Wie die aussehen, ist eine wichtige Frage, wenn wir überlegen, wie wir den öffentlichen Raum in Zukunft gestalten wollen.

SPIEGEL: Ist Holz überhaupt haltbar genug? Verwittert es nicht viel zu schnell?

Robeller: Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Holz ist oft die bessere Lösung. Es ist ein hochmoderner, leistungsfähiger Werkstoff. In der Schweiz stehen Holzhäuser, die sind mehr als 800 Jahre alt. Und man kann sich denken: Damals hat bestimmt noch niemand chemischen Holzschutz eingesetzt.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 23/2019.
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