SPIEGEL: Musik hält fit und macht gesund?

Kölsch: Sie kann auf wunderbare Weise die Heilkräfte des Körpers aktivieren, die Stimmung verbessern und uns von belastenden, bedrückenden Erfahrungen ablenken. Gesunde bekommen gute Laune, Kranke erfahren Linderung. Positive Effekte zeigen sich zum Beispiel nach Schlaganfällen, bei Parkinson, Autismus oder Depressionen. Patienten fangen an, Dinge zu leisten, die sie eigentlich gar nicht mehr schaffen können.

SPIEGEL: Zum Beispiel?

Kölsch: Manche Parkinson-Patienten, die normalerweise nur noch schwer gehen, tanzen zu Musik so flüssig, dass man es kaum glauben kann. Der Rhythmus der Musik scheint ihnen zu helfen, ihre Bewegungsblockaden zumindest zeitweise zu lösen. Oder manche autistische Kinder, die ansonsten emotionaler Kommunikation kaum zugänglich sind: Sie fangen auf einmal an, über die Musik zu kommunizieren. Solche Durchbrüche sind schwer zu erklären, hängen jedoch wohl mit der Emotionalität von Musik und der Aktivierung bestimmter Hirnregionen

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 18/2019.
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