Wenn Holger Brackemann über Waschmaschinen spricht, wenn er den Zielkonflikt zwischen dem notwendigen Einsatz von Bleichmitteln und der Farberhaltung von bunten T-Shirts erklärt, geht er gern ins Grundsätzliche. Das ist auch sein Job, Brackemann leitet den Bereich Untersuchungen bei der Stiftung Warentest. Er sitzt in seinem Büro vor zwei Topfpflanzen und einem Kandinsky-Druck mit bunten Dreiecken und simuliert mit ausholenden Bewegungen den "Sinnerschen Kreis der Reinigungsabläufe".

Es ist nämlich so: Je kühler das Wasser ist, desto länger muss die Waschmaschine laufen, um das gleiche Ergebnis zu bekommen wie bei heißem Wasser und kürzerer Laufzeit. Klar, aber jetzt kommt’s: "Das Teuerste am Waschen ist das heiße Wasser. Lassen Sie die Maschine also lieber länger laufen. Das spart Energie und ist billiger." Schon wieder was gelernt.

Die Stiftung Warentest residiert am Berliner Lützowplatz, in einem grau marmorierten Hochhaus aus den Sechzigerjahren, dessen Fassade, würde sie einem Test ihrer

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