Peter-Mario Kubsch, 63, ist geschäftsführender Gesellschafter des Münchner Reiseveranstalters Studiosus.

SPIEGEL: Herr Kubsch, Ihre Reisen sollen dazu beitragen, andere Länder kennenzulernen und Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen. Viele junge Leute versuchen gerade, Flugreisen zu vermeiden, wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Bleibt die Völkerverständigung auf der Strecke?

Kubsch: Ich habe großen Respekt für Greta als Person, sie ist eine großartige junge Frau. Und ich finde es gut, dass die Jugend Rabatz macht. Die "Fridays for Future"-Bewegung zeigt, dass die Jugend von heute nicht nur ihre Work-Life-Balance im Sinn hat, sondern sich für Politik und das Weltgeschehen interessiert. Genau diese Heranwachsenden wollen wir für unsere Art des Reisens gewinnen. Es wäre doch schade, wenn hier eine Generation heranwachsen würde, die sich beim Reisen nur um den eigenen Kirchturm bewegt.

SPIEGEL: Ihre Zielgruppe ist im Durchschnitt aber eher älter. Wie wollen Sie die Generation Greta

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