Schienenfahrzeuge zählen zu den Transportmitteln der Wahl, wenn es gilt, umwelt- und klimaschonend voranzukommen. Längst fahren sie vorwiegend elektrisch und im Fernverkehr laut Auskunft der Deutschen Bahn nur mit Ökostrom.

Doch der vorbildliche Nutzer der Züge ist womöglich besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Im vergangenen Jahr alarmierte der technische Prüfdienst Dekra die Stuttgarter Bevölkerung: Messungen an U-Bahnhöfen hatten Feinstaubkonzentrationen von mehr als 100 Mikrogramm pro Kubikmeter ergeben – fünfmal so viel wie am Straßenverkehrsknoten Neckartor.

Dass die Expertise von Dekra kam, einem Autodienstleister, machte den Befund allemal verdächtig. Baden-Württembergs grünes Verkehrsministerium, eher pro Bahn eingestellt, monierte sogleich methodische Fehler. So sei "zu kurz, am falschen Ort und nicht mit dem vorgeschriebenen Referenzverfahren" gemessen worden.

Dekra, das kann niemand bestreiten, hat realen Staub gemessen. Am Gleiskörper herrscht mitunter dicke Luft. Jeder Bahnreisende

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 26/2019.
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