Für die Softwareschmiede Teamviewer aus Göppingen liefen die Geschäfte in den vergangenen Jahren prächtig. Das 2005 gegründete Start-up ist eines der wenigen deutschen "Tech-Unicorns" – jener jungen Unternehmen also, die es auf eine Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar bringen.

Der Clou seiner Software: Man kann damit von jedem Rechner auf andere Endgeräte und deren Inhalte zugreifen. Viele Anwender nutzen das kostenlose Privatangebot, etwa um sich mit dem eigenen Rechner zu Hause zu verbinden. Unternehmenskunden organisieren damit unter anderem ihren IT-Support. Techniker aus der Zentrale greifen per Teamviewer auf die Computer von Angestellten überall auf dem Globus zu. Das spart Zeit, Nerven und Reisekosten. Insgesamt, so wirbt das Unternehmen, sei die Software auf knapp zwei Milliarden Geräten aktiviert worden.

Der Zugriff auf entfernte Rechner ist komfortabel – aber anfällig für Missbrauch. Sicherheit gehört deshalb zu den wichtigsten Produktversprechen der Schwaben.

Doch offenbar gab es bei der Firma selbst einen erfolgreichen Hackerangriff, hinter dem Experten staatliche Auftraggeber vermuten.

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 21/2019.
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