Um in Kontakt zu bleiben, musste man sich an einen Tisch setzen, ein Blatt Papier und einen Stift nehmen und einen Brief schreiben. In Deutschland änderte sich das zügig: 1990 kamen auf 100 Deutsche schon 40 Anschlüsse, sodass in fast jeder westdeutschen Familie ein Telefon zu finden war. Die Welt als Ganzes war zu diesem Zeitpunkt aber nicht viel weiter als Deutschland 30 Jahre zuvor. Weltweit besaßen 1990 nur zehn Prozent der Menschen einen Telefonanschluss. Erst das Handy veränderte alles, es demokratisierte die Kommunikation, erst national, dann über alle Grenzen hinweg. Vor allem die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern profitierten von dieser Entwicklung, denn Handynetze aufzubauen ist um ein Vielfaches günstiger, als Festnetzleitungen durch Länder und Kontinente zu verlegen. 

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Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal in der SPIEGEL-Ausgabe 16/2019.
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