Im Jahr 2017 starben 409 Menschen auf den deutschen Autobahnen. 181 von ihnen, also fast die Hälfte, hatten laut Statistischem Bundesamt einen "Geschwindigkeitsunfall" erlitten; sie selbst oder ihr Unfallgegner fuhren für die Wetter- oder Straßenverhältnisse viel zu schnell.

Es ist eine Binse und dennoch in Deutschland kaum vermittelbar: Viele dieser tödlichen Crashs wären glimpflicher verlaufen oder hätten gar ganz vermieden werden können, wenn es auch hierzulande ein streng kontrolliertes, durchgängiges Autobahn-Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde gäbe, so wie in den Niederlanden, Österreich, Frankreich oder Italien. Noch besser wäre ein Limit von 120 Stundenkilometern wie in der Schweiz, Portugal, Spanien und großen Teilen der USA. 

Wahr ist: Die Autobahnen sind immer noch die sichersten Straßen in Deutschland. Innerorts kamen im Jahr 2017 976 Menschen um im Verkehr, vor allem Fußgänger und Fahrradfahrer. Noch größer war der Blutzoll auf den Bundesstraßen: 1795 Menschen verloren auf

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